NOIS - NEWS - NOVITADS - NOVITÀ

Mi

01

Jan

2014

Bun Di , Bun An!

Willkommen in 2014. Eines Tages kamen zu einem einsamen Mönch einige Menschen. Sie fragten ihn:„Was für einen Sinn siehst du in deinem Leben der Stille und Meditation?“ Der Mönch war mit dem Schöpfen von Wasser aus einem tiefen Brunnen beschäftigt. Er sprach zu seinen Besuchern: „Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?“ Die Leute blickten in den tiefen Brunnen: „Wir sehen nichts!“ Nach einer kurzen Weile forderte der Mönch die Leute erneut auf: „Schaut in den Brunnen! Was seht ihr jetzt?“ Die Leute blickten wieder hinunter: „Ja, jetzt sehen wir uns selber!“ Der Mönch sprach „Nun, als ich vorhin Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig. Jetzt ist das Wasser ruhig. Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation: Man sieht sich selber! Und nun wartet noch eine Weile.“ Nach einer Weile sagte der Mönch erneut: „Schaut jetzt in den Brunnen. Was seht ihr?“ Die Menschen schauten hinunter: „Nun sehen wir die Steine auf dem Grund des Brunnens.“ Da erklärte der Mönch: „Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation. Wenn man lange genug wartet, sieht man den Grund aller Dinge.“

Autor unbekannt

 

Von Herzen ein wunderschönes 2014 ! Euer Mondo


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Sa

07

Dez

2013

Zwei mit einer Klatsche

1:12, eine bewusste Niederlage?

Die Zustimmung zur 1:12-Initiative, welche gemäss den ersten Umfrageresultaten vom 18. Oktober 2013 mit 44%:44% ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwarten liess, wurde immer schwächer. Es ist landesweit bekannt, dass das Schweizer Volk für bewusstseinserweiternde Volksinitiativen (6 Wochen Ferien für alle, 1:12-Initiative, Volksinitiative für eine vernünftige Hanfpolitik mit wirksamem Jugendschutz, Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht, Mindestlohninitiative) einige Anläufe braucht. Doch der Abstimmungskampf hat das Bewusstsein vieler Jungen und Alten verändert. Dafür bedanken wir uns bei den Initianten und bei allen, die JA gestimmt haben.

Die Gegner der Initiative argumentierten mit Sätzen wie „Der Staat soll sich aus der Wirtschaft raushalten“. Wie sieht es nun mit all den Politikern aus, welche Aktien von Firmen besitzen? Werden sie ihre Aktienanteile verkaufen? Werden heute alle Politiker, welche eine Führungsposition in einem Unternehmen besetzen oder ihre eigene Firma führen, bzw. alle CEO’s, welche sich im National- und Ständeratzirkus tummeln, zurücktreten und nur noch eines von beidem tun? Oder werden diejenigen, die das hochgelobte WEF in Davos unterstützen, ganz ohne Hilfe von Polizeischutz und Armee auskommen, private Sicherheitsfirmen einsetzen und diese selber bezahlen, statt die Kosten auf den Steuerzahler abzuschieben?

Nein, sie werden es nicht tun. Vielmehr werden sie sich weiterhin kreuz- und querfinanzieren, sich mit voller Hingabe dem Nepotismus widmen, nur um sich weiterhin auf Kosten der mittleren und unteren Mittelschicht zu bereichern. Wie einst Platon schrieb, sind wir heute an diesem Punkt angekommen: "Würden sie aber jemals ein eigenes Heim oder Land oder Gold erwerben, so würden sie zu Hausherren und Gutsbesitzern statt Wächtern werden, rauhe Gebieter statt Verbündete der anderen Bürger sein; sie würden die anderen hassen und sie belauern und wären selber Gegenstände des Hasses und der Belauerung und würden ihr Leben in größerer Angst vor in- als vor ausländischen Feinden verbringen; und die Stunde des Zusammenbruchs für sie selbst und für den Staat wird nahe sein." (Platon, Der Staat)

 

Luca Mondelli, Liedermacher, Bern / Celerina

Daniele Pandocchi, Celerina

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Mi

13

Nov

2013

1:12 – Neid oder soziale Gerechtigkeit?

 

Die Gegner werfen den Initianten Neid und Sabotage gegen die Schweizer Wirtschaft vor. Ist die 1:12-Initiative aber wirklich so wirtschaftsfeindlich? Sind die Initianten von Neid getrieben, oder stehen für sie eher demokratische Werte und soziale gerechtigkeit im Vordergrund? Und geht es den Gegnern um die Sache oder wohl eher um ideologische Profilierung innerhalb des ewig andauernden Rechts-Links-Konfliktes? Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden plötzlich 50mal mehr verdienen und könnten sich somit auch 50mal mehr leisten. Würden sie dann 50 Autos kaufen, 50 Schweizer Uhren, 50 Wohnungen, oder 50mal mehr Schokolade konsumieren? Wohl kaum. Genauso ist es, wenn Sie sich als Topmanager plötzlich nicht nur zwei Wochen Ferien im Jahr leisten könnten, sondern rein theoretisch 50mal mehr. Abgesehen davon, dass das Jahr nur 52 Wochen hat, würden Sie es vermutlich nicht das ganze Jahr in den Ferien aushalten. Wahrscheinlich wären Ihnen bereits 6 Wochen zu viel. Und wer würde sonst die äusserst wertvolle, unentbehrliche Arbeit verrichten, für die Sie so gut bezahlt würden? Eines steht also fest: Mehrere Leute, die sich eine bestimmte Menge eines Gutes leisten können, konsumieren mehr und erzeugen somit volkswirtschaftlich einen höheren Nutzen als ein einziger, der sich eine wesentlich grössere Menge desselben Gutes leisten kann. Eine gleichmässigere Verteilung der Löhne scheint also zu einer grösseren Kaufkraft zu führen und dadurch für die Allgemeinheit von grösserem Nutzen zu sein als wenige extrem hohe Löhne.

Sie werden nun einwenden, dass Topmanager und Topunternehmer zu Recht ihre Millionen verdienen, da sie Höchstleistungen erbringen, grosse Verantwortung tragen und Arbeitsplätze schaffen. Wurde das benachbarte Italien in den letzten Jahren nicht mehrmals von einem solchen erfolgreichen Topunternehmer regiert, der einiges erreicht hat und viele Leute beschäftigt? Sehen Sie nun zu, wie es diesem Land geht. Und kann eine einzige Person in der gleichen Zeit überhaupt 20-, 40-, 100mal mehr leisten als einer seiner schlechtestbezahlten Mitarbeiter? Wenn die Arbeit der letzteren verhältnismässig so wenig wert ist, dann stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn auch nur alle Mindestlohnempfänger in der Schweiz gleichzeitig zwei Wochen lang nicht arbeiten würden. Sie werden nun zugeben, dass ihre Arbeit doch nicht so wenig wert ist, wie aufgrund ihres Lohnes anzunehmen wäre. Betrachten wir nun die Finanzkrise, in der wir heute stecken. Waren vor der Krise zum grossen Teil nicht bereits dieselben Manager wie heute an der Spitze? War ein Grund für ihre hohen Löhne nicht bereits damals ihre hohe Verantwortung? Waren sie imstande, die Krise zu verhindern? Diejenigen von ihnen, die weder ihr Unternehmen vor der Krise bewahren, noch daraus einen Nutzen für dieses ziehen konnten, sollten doch nach altbewährten bürgerlich-liberalen Prinzipien, wenn nicht geköpft, doch zumindest fristlos entlassen werden. Denn offenbar haben sie ihre Aufgaben nicht erfüllt. Aufgrund der heutigen
Weltwirtschaftslage wären die Höchstleistungen und die Verantwortung der Topmanager also zumindest stark zu relativieren. Auch das häufig gehörte Argument, dass die Reichen allein Garant für Wohlstand und Arbeitsplätze sind, grenzt beinahe an Idiotie. Wird denn in Staatsbetrieben, Kollektiven oder Genossenschaften nicht gearbeitet? Wenn ja, arbeitet man in diesen Betriebsformen gratis? Wie viele Leute werden von kleinen Familienbetrieben ohne Topmanager, von kleinen und mittleren Unternehmen oder sogar von der öffentlichen Hand beschäftigt und werden ebenfalls anständig bezahlt? Hinzu kommt noch, dass die meisten Topmanager von Grossfirmen und Banken auch nur Angestellte sind und somit selbst gar keine Arbeitsplätze schaffen können. Vielmehr kann behauptet werden, dass der Reichtum eines Einzelnen immer auf Kosten von anderen geht. Wir sehen ja bereits heute, dass die Kluft zwischen hohen und tiefen Löhnen immer grösser wird. Irgendwoher muss das Geld für die Toplöhne ja kommen.


Die Initiativgegner behaupten auch, dass der Staat nicht in die Privatwirtschaft eingreifen sollte. Mögen Sie sich an die staatliche Rettung der von Topmanagern regierten UBS erinnern? Der Staat soll sich also möglichst nicht einmischen. Sobald Konkurs droht, werden aber doch die Steuerzahler – auch die unterbezahlten – zur Kasse gebeten? Wenn das liberale Marktwirtschaft ist…

Folglich scheinen die Millionenlöhne der Topmanager nicht mehr gerechtfertigt zu sein. Denn auch sie sind nur Menschen; und Menschen machen Fehler. Sie werden für Verantwortungen bezahlt, die sie als Menschen gar nicht tragen können. Und ohne ihre Mitarbeiter wären auch ihre Fähigkeiten nichts mehr wert. Wären die Löhne gleichmässiger verteilt, könnten sich mehrere Leute mehr leisten, was zu einer höheren Nachfrage und mehr Produktion, d.h. zu mehr Arbeitsplätzen führen würde. Zudem sind derart übertriebene Lohnunterschiede antidemokratisch. Denn Geld ist Macht, leider. Wenn Sie viel davon besitzen und viele Leute beschäftigen, können sie bei jeder noch so kleinen Bedrohung ihrer Privilegien mit Massenentlassungen drohen. Oder schmieren. Das wirkt meistens, womit wir wieder im erwähnten Nachbarland wären. Die Macht des Geldes: Gleicht das nicht eher den Methoden einer alten Feudalherrschaft als den Prinzipien einer modernen Demokratie? Damit möchten wir keineswegs sagen, dass alle Millionäre so handeln. Die Gefahr besteht aber, wenn jemand aufgrund seines Reichtums zu mächtig wird. Es hat nichts mit Neid zu tun, sondern eher mit einer gerechteren Lohnverteilung, die den Werten der Demokratie entsprechen, die Kaufkraft der Schweizer Bevölkerung steigern und somit die Wirtschaft ankurbeln würde. Das Schweizer Volk – inklusive des sich selbsternannten neuen Adels, und das ist ja das Demokratische daran – hat am 24. November die Wahl: 1:12 heute oder die Guillotine morgen. Persönlich würden wir die schmerzloseste Lösung vorziehen.


Daniele Pandocchi, Celerina
Luca Mondelli, Liedermacher, Bern (Exil  - Engadiner)

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Do

01

Aug

2013

MONDO PER VIVA CON AGUA II

von Links: Michael Stutz, Director Hotel Chesa Rosatsch, Mondo - Der LIedermacher, Gregor Anderhub, Viva Con Agua Schweiz

Das war ein gelungenes Sommerfest mit Viva con Agua Schweiz und dem Hotel Chesa Rosatsch in Celerina. Mit der Sammelaktion unter dem Motto "Wenns geht" konnten wir gestern Abend zusätzliche 500 Franken sammeln, ein grosses Dankeschön dan die Gäste und auch meinen Freunden die sich zu uns gesellt haben

 

Grazie anche a Saro Calandi e Andrea Aloisi per avermi accompagnato durante la serata musicale.

 

Grazcha eir a te Dario Widmer per il mixing !

 

Grazcha fich, que es coolischem!

 

Euer Mondo

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Fr

05

Jul

2013

Mondos Gastauftritt in Italien

Der Engadiner Liedermacher wurde nach Italien eingeladen um einige seiner neuen italienischen Lieder zu spielen und freut sich riesig. Für weitere Informationen folge dem untenstehenden Link:


https://www.facebook.com/events/673329739350327/?notif_t=plan_user_joined

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Fr

14

Jun

2013

MONDO PER VIVA CON AGUA

Mondo spielt für VIVA CON AGUA - mehr Wasser  - für mehr Menschen.


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